Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Fördervereins: zur Website



Sukuta

Die Situation

In Gambia, Westafrika, gibt es keine staatlichen Vorschulen. Die Kinder sprechen im Elternhaus Woloff, Madinka, oder andere afrikanische Sprachen. Meist kommen sie erst mit acht bis neun Jahren oder gar nicht in die Grundschule. Dort findet der Unterricht in englischer Sprache statt. Die völlig unvorbereiteten Kinder können dem Unterricht kaum folgen. Die Folge ist eine Versagerquote von über 70% bei den Schlussexamen nach der 9.Klasse.

Was ist Sukuta?

Sukuta ist ein Bauern- und Fischerdorf in Gambia, Westafrika. Dort gibt es seit März 1989 die Sukuta-Wannsee-Vorschule. Inzwischen ist die Schule gewachsen. Im 1995 fertiggestellten Schulhaus wurden bis 2006 drei Vorschulklassen mit ca. 75 Schülern unterrichtet. Seit 2006 wurde eine private Grundschule eröffnet, die jedes Jahr um eine Klasse erweitert wird. 2007 wurde ein zweites Schulgebäude errichtet. Zur Zeit laufen 2 Vorschulklassen mit ca 60 Kindern und je einer ersten, zweiten und dritten Klasse mit ca 30 Kindern.
Die Grundschule wird Zug um Zug bis zur 6. Klasse aufgebaut. Ziel ist es, den Kindern unserer Schule Lesen und Schreiben sowie das Verständnis für Zahlen zu vermitteln. Eine Große Aufgabe für unseren „kleinen“ Verein. Die momentane größte Herausforderung ist die Verpflichtung guter Lehrer und deren Fortbildung, die Ausstattung des neuen Schulgebaeudes für die kommende 4. und 5. Klasse und die Weiterführung der Schulspeisung, die mit steigenden Lebensmittelpreisen immer tuerer wird.

Wer steckt dahinter

Der Förderverein Sukuta-Wannsee e.V., gegründet von Lehrern der Conrad-Schule in Berlin-Wannsee. Zur Zeit spenden ca. 100 Mitglieder 5 € im Monat. Davon werden die Gehälter des Schulleiters, der Vorschullehrer, des Hausmeisters und der beiden Köchinnen bezahlt und die laufenden Kosten für Essen, Schulmaterial und Reparaturen beglichen. Die Eltern der Grundschüler bezahlen mit ihren Beitraegen die Lehrer ihrer Kinder selbst. Die Eltern der Vorschüler leisten einen sehr geringen Beitrag zur Schulspeisung. Ein „school managemant committee“, ein Verwaltungsbeirat aus Elternvertretern und Schulleitung beschließt die Höhe der Elternbeiträge.
In Berlin erhalten wir große Unterstützung von einigen Schulen und einem Kindergarten. Ohne das Engagement der Conradschule, der Gymansien Schadow und Droste-Hülshoff, der Grundschule unter den Kastanien und des Sankt-Hildegard Kindergartens könnten wir unser ehrgeiziges Projekt in dieser Form nicht durchführen. Die Grundschule unter den Kastanien brachte mit einer riesigen Aktion in diesem Sommer die gesamten Kosten für das neue, zweiklassige Schulgebäude auf!